Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln Direktverträge mit Walhall-Media über Verlagsprodukte, digitale Inhalte und individuell vereinbarte Medienleistungen. Für Käufe auf externen Plattformen gelten vorrangig die dort ausgewiesenen Vertragsbedingungen.
1. Anbieter
Walhall-MediaInhaber: Kai Schütz
Dr.-Karl-Schramm-Str. 4
55129 Mainz
E-Mail: kontakt@walhall-media.com
Weitere Anbieterangaben enthält das Impressum.
2. Geltungsbereich
Diese AGB gelten für Verträge, die Verbraucher oder Unternehmer unmittelbar mit Walhall-Media über gedruckte Bücher und Medien, E-Books, Hörbücher, Musik- und Audiodateien, sonstige digitale Inhalte oder individuell beauftragte Medienleistungen schließen.
Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft überwiegend zu Zwecken abschließt, die weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
Individuelle Vereinbarungen im Angebot, in der Leistungsbeschreibung oder in einer Auftragsbestätigung gehen diesen AGB vor. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn wir ihnen ausdrücklich in Textform zugestimmt haben.
3. Angebote auf Drittplattformen
Links zu Amazon, Kindle Direct Publishing, Streamingdiensten, Downloadportalen oder anderen Drittplattformen dienen der Weiterleitung. Wird ein Produkt dort bestellt, kommt der Vertrag mit dem auf der jeweiligen Plattform bezeichneten Verkäufer oder Anbieter zustande. Für diesen Vertrag gelten die dort bereitgestellten Preise, Lieferbedingungen, AGB und Widerrufsinformationen.
4. Angebot und Vertragsschluss bei Direktbestellungen
Produktdarstellungen auf dieser Website sind noch kein rechtlich bindendes Angebot. Mit dem Absenden einer zahlungspflichtigen Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss ab. Eingabefehler können vor dem Absenden über die im Bestellablauf vorgesehenen Korrekturmöglichkeiten berichtigt werden.
Eine automatisch versandte Eingangsbestätigung dokumentiert grundsätzlich nur den Eingang der Bestellung. Der Vertrag kommt zustande, wenn wir die Bestellung ausdrücklich annehmen, die Ware versenden, einen Download oder Zugang bereitstellen oder mit der vereinbarten Leistung beginnen. Der Vertragsschluss erfolgt in deutscher Sprache.
Bei individuell angefragten Auftragsarbeiten kommt der Vertrag durch Annahme unseres konkreten Angebots oder durch eine beiderseitige Auftragsbestätigung in Textform zustande.
5. Preise und Zahlung
Maßgeblich ist der bei Bestellung oder im individuellen Angebot ausgewiesene Gesamtpreis. Ob und in welcher Höhe Umsatzsteuer enthalten ist, ergibt sich aus der jeweiligen Preisangabe und Rechnung. Bei Warenlieferungen werden zusätzlich anfallende Versandkosten vor Abgabe der Bestellung ausgewiesen.
Es stehen die im Bestellablauf oder Angebot bezeichneten Zahlungsmittel zur Verfügung. Soweit kein anderer Fälligkeitstermin vereinbart ist, wird der Rechnungsbetrag mit Vertragsschluss fällig. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
6. Lieferung körperlicher Produkte
Die Lieferung erfolgt an die vom Kunden angegebene Lieferadresse innerhalb der im Angebot genannten Lieferzeit. Teillieferungen sind zulässig, soweit sie dem Kunden zumutbar sind und keine zusätzlichen Versandkosten entstehen. Ist ein Produkt dauerhaft nicht verfügbar, informieren wir den Kunden unverzüglich und erstatten bereits erhaltene Zahlungen.
Bei Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der zufälligen Verschlechterung grundsätzlich erst mit Übergabe der Ware über. Bei Unternehmern geht die Gefahr mit Übergabe an das Transportunternehmen über, soweit gesetzlich zulässig.
7. Digitale Inhalte
Digitale Inhalte werden nach Vertragsschluss und, soweit vorgesehen, nach Zahlung über den beschriebenen Download-, Streaming- oder Zugangsweg bereitgestellt. Der Kunde ist dafür verantwortlich, die in der Produktbeschreibung genannten technischen Voraussetzungen zu erfüllen und bereitgestellte Dateien in angemessener Weise zu sichern.
Sofern keine weitergehende Lizenz vereinbart ist, erhält der Kunde ein einfaches, nicht ausschließliches und nicht übertragbares Recht, den digitalen Inhalt für eigene private oder vertraglich vereinbarte Zwecke zu nutzen. Eine Veröffentlichung, Weitergabe, Unterlizenzierung, Vervielfältigung außerhalb gesetzlicher Schranken oder öffentliche Zugänglichmachung ist nicht gestattet.
Für digitale Produkte gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Bestimmungen der §§ 327 ff. BGB, insbesondere zu vertragsgemäßer Bereitstellung, Aktualisierungen und Mängelrechten.
8. Auftragsarbeiten und Mitwirkung
Gegenstand, Umfang, Termine, Vergütung, Korrekturschleifen und Nutzungsrechte bei Buch-, Hörbuch-, Musik-, Präsentations-, Redaktions- oder sonstigen Medienprojekten ergeben sich aus dem individuellen Angebot oder der Auftragsbestätigung.
Der Auftraggeber stellt erforderliche Informationen, Vorlagen, Freigaben und rechtlich zulässige Materialien rechtzeitig bereit. Verzögerungen oder Mehraufwand, die durch verspätete, unvollständige oder nachträglich geänderte Vorgaben entstehen, können vereinbarte Termine verschieben und nach vorherigem Hinweis gesondert berechnet werden.
Der Auftraggeber versichert, dass er die erforderlichen Rechte an bereitgestellten Texten, Bildern, Marken, Audio- und sonstigen Materialien besitzt. Nutzungsrechte am Arbeitsergebnis richten sich ausschließlich nach der individuellen Vereinbarung und gehen im vereinbarten Umfang grundsätzlich erst nach vollständiger Zahlung über.
9. Eigentumsvorbehalt
Gelieferte körperliche Waren bleiben bis zur vollständigen Bezahlung unser Eigentum. Gegenüber Unternehmern bleibt das Eigentum bis zur Begleichung aller offenen Forderungen aus der laufenden Geschäftsbeziehung vorbehalten.
10. Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten, Fristen und das Muster-Widerrufsformular enthält die Seite Widerruf.
Bei Dienstleistungen kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen mit vollständiger Leistungserbringung erlöschen. Bei nicht auf einem körperlichen Datenträger bereitgestellten digitalen Inhalten kann es mit Beginn der Vertragserfüllung erlöschen, wenn der Verbraucher zuvor ausdrücklich zugestimmt, seine Kenntnis vom Erlöschen bestätigt und die gesetzlich erforderliche Vertragsbestätigung erhalten hat.
11. Mängelrechte
Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte. Verbraucher werden insbesondere nicht in ihren gesetzlichen Rechten bei Sachmängeln oder mangelhaften digitalen Produkten beschränkt. Gegenüber Unternehmern bleiben gesetzlich zulässige Untersuchungs- und Rügepflichten unberührt.
12. Haftung
Wir haften unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
13. Urheber- und Nutzungsrechte
Urheber-, Marken- und sonstige Schutzrechte verbleiben beim jeweiligen Rechteinhaber. Der Erwerb eines Produkts überträgt nur die ausdrücklich eingeräumten Nutzungsrechte. Gesetzlich erlaubte Nutzungen bleiben unberührt.
14. Verbraucherstreitbeilegung
Wir sind weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
15. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch zwingende Schutzvorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen werden. Ausschließlicher Gerichtsstand ist Mainz nur, wenn der Vertragspartner Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat und eine Gerichtsstandsvereinbarung gesetzlich zulässig ist.
16. Schlussbestimmungen
Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
Stand: 13. August 2026